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Körperübungen
"Asanas"
 

Asanas sind der körperorientierte Teil des Hatha Yogas.

Der alt-indische Weise Patanjali bemerkt im Yoga-Sutra 11,47: “Die Vollkommenheit in einem Asana ist erlangt, wenn die Mühe seiner Ausführung zur Mühelosigkeit wird und das unendliche Sein erreicht ist.“

Beim Erlernen der Asanas sollte sich der Übende zunächst auf den richtigen Bewegungsablauf konzentrieren. Es ist wichtig, bei den Haltungen Ruhe und Stabilität zu erreichen.

Sie sind aber mehr als reine Körperhaltungen. Durch die Ausführung der Übungen wird das Gehirn nachweislich mit chemischen Botschaften versorgt. Hat man die körperlichen Grundlagen erlernt, so erlangt man auch Veränderungen im mentalen Bereich. Dadurch verbessert sich auch das Wohlbefinden auf mentaler Ebene. Alle Organe und Zellen des Körpers werden stimuliert, die Nerven werden beruhigt, der Geist wird stark, der Körper gesund.

Die Asanas sollten als ganzheitliche Übungen verstanden werden. Im Verlauf der Yogapraxis kann der Übende leicht erkennen, wie die Asanas nicht nur auf die Muskeln und inneren Organe, sondern auch auf die Nerven, die Denkweise und die Emotionen wirken. Sie zielen darauf ab, den Körper bewusst zu steuern und den Geist dazu zu bringen, alle Körperteile wahrzunehmen.

Die Asanas sollten sehr aufmerksam und meditativ ausgeführt werden. Bei den Übungen soll das ganze Bewusstsein auf die entsprechenden Organe, die Muskeln, die Knochen, die Haut, ja sogar auf jede Zelle ausgerichtet sein. Sind die Gedanken ausschließlich mit den Körperteilen beschäftigt, so kann man Körper und Geist miteinander in Einklang bringen. Das Endstadium bei der Ausführungen von Asanas ist das Stadium der Perfektion. In diesem Stadium begreift man sein Selbst, die Seele. Körper, Geist und Seele verbinden sich zu einem Ganzen.

Die wichtigsten Asanas kategorisch zusammengefasst:

Das Üben der Asanas erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung bei zu Schaden kommen des Praktzierenden.

Asanas im Sitzen

  • Stabilisieren die Wirbelsäule.
  • Durch Dehnung des Herzmuskels wir die bessere Durchblutung aller Körperteile gefördert.
  • Verbessern die Beweglichkeit der Hüftgelenke, sowie der Knie und Knöchel.
  • Beruhigen Körper und Geist.

Asanas im Stehen

  • Kräftigen die gesamte Beinmuskulatur sowie die Gelenke.
  • Fördern die aufrechte Haltung durch Kräftigung der Rückenmuskulatur.
  • Stärken und flexiblisieren die Wirbelsäule.
  • Durch die Dehnung der Beine wird die Durchblutung verbessert und somit die Thrombosegefahr gemindert.
  • Durch die Dehnung der seitlichen Herzwand wird das Herz-Kreislaufsystem gestärkt.

Vorwärtsbeugen

  • Durch die waagrechte Haltung wird das Herz entlastet.
  • Stärken und dehnen die Muskulatur der Wirbelsäule sowie die Gelenke und Bänder.
  • Beruhigen und regulieren die hormonproduzierenden Drüsen.
  • Entlasten die Unterleibsorgane.
  • Regulieren den Blutkreislauf.
  • Senken den Pulsschlag und den Blutdruck und entspannen damit das sympathische Nervensystem.

Drehstellungen

  • Flexibilisieren und stärken die Wirbelsäule.
  • Massieren die Bauch- und Unterleibsorgane durch die Drehung.
  • Fördern die Durchblutung im Unterleib.
  • Verbessern den Blutdurchfluss in den spinalen Nerven und erhöhen dessen Energie.

Umkehrstellungen

  • Verstärken die Durchblutung von Gehirn, Herz und Lunge.
  • Stärken das Immunssystem.
  • Beruhigen Körper und Geist.
  • Regulieren die hormongesteuerten Organe.

Rückbeugen

  • Stärken das zentrale Nervensystem, somit kann Stress besser verarbeitet werden.
  • Erhöhen das Energieniveau.
  • Wirken gegen Depressionen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Erschöpfung.
  • Verbessern die Funktion von Leber und Milz.

Asanas im Liegen

  • Verhelfen zu neuer Energie.
  • Dienen als gute Vorbereitung auf die Asanas.
  • Beruhigen Körper und Geist.
  • Regenerieren den Körper.
  • Bereiten auf Pranayama vor.

Yoga für den Rücken

  • Entspannung der Rückenmuskulatur - Krokodilsübungen.
  • Stärkung der Bauchmuskulatur.
  • Stärkung und Entspannung von Hals und Schultern.
  • Stärkung der Rückenmuskulatur.
  • Dehnung der Beinmuskulatur.

Arm-Balance

  • Kräftigen die Arme, die Schultern, den oberen Rücken und die Brustmuskulatur.
  • Unterstützen die gesamte Körperspannung.
  • Fördern das Gleichgewicht.
  • Dehnen die Handgelenke und wirken somit entschlackend auf die Handgelenke.

Sonnen-Gruss

  • Energetisiert den gesamten Körper.
  • Fördert die Kondition.
  • Aktiviert Körper, Geist und Seele.
  • Stärkt und dehnt den gesamten Körper.
  • Stärkt Herz und Kreislauf.
  • Harmonisiert alle Chakras.
  • Öffnet die Energiekanäle (Nadis) sowie die feinstoffliche Wirbelsäule (Sushumna).
  • Beseitigt energetische Blockaden.
  • Vorbereitende Massnahme auf die Körperübungen (Asanas).

Mondgruss

  • Energetisiert den gesamten Körper.
  • Fördert die Kondition.
  • Aktiviert Körper, Geist und Seele.
  • Stärkt und dehnt den gesamten Körper.
  • Stärkt Herz und Kreislauf.
  • Harmonisiert alle Chakras.
  • Öffnet die Energiekanäle (Nadis) sowie die feinstoffliche Wirbelsäule (Sushumna).
  • Beseitigt energetische Blockaden.
  • Vorbereitende Massnahme auf die Körperübungen (Asanas).

Rishikeshreihe - 12 Grundstellungen

Die Rishikeshreihe wurde von Swami Sivananda entwickelt, basierend auf Anfangsentspannung, Atemübungen (Pranayama), Sonnengruss, zwölf Grundstellungen (Asanas) und Endentspannung oder/und Meditation.

  • Regt Herz und Kreislauf an.
  • Stimuliert und kräftigt die Atmung.
  • Dehnt und kräftigt alle Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke und die Wirbelsäule.
  • Aktivieren die Energiezentren (Chakras) und somit den gesamten Körper.
  • Dient als Vorbereitung zur Meditation.
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